Als Hautärztin bin ich es gewohnt beim Thema Sonne der Spielverderber zu sein 😉 Daher wage ich mich den Glauben an gesunde Bräune ins Wanken zu bringen!
Was ist mit „gesund“ bräunen eigentlich gemeint?
Vermutlich, dass der Weg zur Bräune NICHT von Sonnenbränden gepflastert war. Sonnenbrand gilt zu Recht als ungesund, denn er zeigt die akute Schädigung der Hautzellen. Verursacht wird Sonnenbrand von den UVB Strahlen, denn diese sind energiereicher.
Wie wird man denn braun?
Das Sonnenlicht besteht aus UVA und UVB Strahlen. UVA sorgt für eine schnelle Bräune durch eine Umverteilung des vorhandenen Pigments in der Haut (dem Melanin). UVB Strahlen sorgen für eine Melanin-Neubildung. Diese Bräune bietet eine Abhärtung vor weiterer UVB Strahlung und sorgt für langanhaltende Bräune.
Was passiert bei einem Sonnenbrand?
Kurz gesagt handelt es sich um eine Verbrennung durch UVB Strahlen. Im Gegensatz zu einer „normalen“ Verbrennung, dauert es ca. 6h bis die Rötung sichtbar wird (maximale Ausprägung des Sonnenbrandes nach 12-24 Stunden). Man merkt also immer zu spät, dass man zu lange in der Sonne war!
Warum ist Bräune auch ohne Sonnenbrand nicht „gesund“?
Braun werden ist ein Schutzmechanismus des Körpers vor zu viel UV-Strahlen, also eine Abwehrreaktion des Körpers. Außerdem zeigt braune Haut, dass man schon eine gewisse Dosis an UV-Strahlen abbekommen hat. Und auch ohne Sonnenbrand haben UVA und UVB Strahlen verschiedene Langzeitwirkungen in der Haut.
Die langwellige UV-A-Strahlung gelangt bis in tiefe Hautschichten (bis in die Lederhaut). Dort befinden sich die Kollagenfasern und wenn diese beschädigt werden, führt das zu Elastizitätsverlust mit Faltenbildung (das sogenannte Photoaging). Der Zusammenhang zwischen UVA Strahlen und der Entstehung von weißem Hautkrebs ist eindeutig belegt; das Risiko steigt proportional zur Menge an Strahlen, die man im Leben abbekommen hat. Das tückische ist, dass diese Strahlen auch Glas und Fensterscheibe durchdringen: man ist also beim Autofahren nicht geschützt. Weiters verursachen sie keinen Sonnenbrand und daher bekommt man auch keinen Warnhinweis von der Haut, wann es zu viel ist! Auch bei der Entstehung vom „schwarzen“ Hautkrebs (dem Melanom) spielt UVA Strahlung eine Rolle.
Die kurzwellige UV-B-Strahlung dringt in die Oberhaut ein. Sie bewirkt, wie schon gesagt, die Bildung von Melanin (also Bräunung), die auch als Lichtschutz dient. Sie ist auch verantwortlich für die Bildung von Vitamin D in der Haut. Nachteile dieser Strahlen sind nicht nur ein möglicher Sonnenbrand, sondern vor allem eine Schädigung des Erbguts der Zellen, sodass das Risiko für ein Melanom steigt.
Worauf sollten Sie also besonders achten?
- Kurzfristige intensive Sonnenbäder vermeiden.
- Keine Solarium Besuche.
- Die Wahl eines guten Sonnenschutzmittels mit UVB und UVA Filter (das empfohlene Verhältnis von mindestens 3:1 ist auf der Verpackung mit einem UVA Zeichen gekennzeichnet).
- Sonnenschutz auch im Auto oder sonnigen Büro verwenden.
Die allgemeinen Empfehlungen wie der Aufenthalt im Schatten, meiden der Mittagssonne und Schutz durch Kleidung sind Ihnen glaube ich sowieso bekannt.
Wenn Sie richtig mit der Sonne umgehen, können Sie sie auch sorgenfrei genießen. 🙂
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