In meiner Praxis begegne ich immer wieder Frauen, die mit der Frage zu mir kommen, ob ihre Akne mit PCOS zusammenhängen könnte. Diese Unsicherheit ist gut nachvollziehbar – denn beide Themen sind komplex und oft mit vielen Sorgen verbunden. 💭
PCOS ist eine hormonelle und stoffwechselbezogene Erkrankung, bei der verschiedene Faktoren zusammenspielen können: Zyklusstörungen, eine …
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In meiner Praxis begegne ich immer wieder Frauen, die mit der Frage zu mir kommen, ob ihre Akne mit PCOS zusammenhängen könnte. Diese Unsicherheit ist gut nachvollziehbar – denn beide Themen sind komplex und oft mit vielen Sorgen verbunden. 💭
PCOS ist eine hormonelle und stoffwechselbezogene Erkrankung, bei der verschiedene Faktoren zusammenspielen können: Zyklusstörungen, eine veränderte Insulinempfindlichkeit, chronische Entzündungen und teils erhöhte Androgenspiegel. Akne kann dabei auftreten – muss es aber nicht. Ebenso gibt es viele Frauen mit Akne, die kein PCOS haben.
Entscheidend ist daher nicht das Etikett der Diagnose, sondern der Blick auf die zugrunde liegenden Prozesse. Sowohl bei Akne als auch bei PCOS spielt die Reaktion des Körpers auf Insulin und Hormone eine zentrale Rolle. Auch wenn Laborwerte unauffällig sind, können Haut und Talgdrüsen empfindlicher reagieren.
Die gute Nachricht: Genau hier können Sie selbst ansetzen. 🧘♀️ Eine ausgewogene, entzündungsarme Ernährung mit ausreichend Eiweiß, viel Gemüse und Ballaststoffen unterstützt den Stoffwechsel. Gleichzeitig können Bewegung, Muskelaufbau und Stressreduktion die Insulinempfindlichkeit verbessern und hormonelle Prozesse positiv beeinflussen.
Mir ist wichtig, Ihnen Mut zu machen: PCOS und Akne sind kein unabänderliches Schicksal. Sie müssen nicht alles verstehen, um wirksam etwas zu verändern. Kleine, konsequente Schritte im Alltag können langfristig einen großen Unterschied machen – für Ihre Haut und Ihr gesamtes Wohlbefinden. ✨
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Ihre Dr. Julia Lämmerhirt
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